Die Strafe in Höhe von 170.000 Euro gegen einen Vermieter in der Lindenschmitstraße ist ein starkes und längst überfälliges Signal: Als Vermieter kann man in Sendling nicht machen, was man will.
Als Mitglied des Sendlinger Bezirksausschusses (SPD) und als Vorsitzender des Münchner Mieterbeirats begrüßt Philip Fickel diese Entscheidung ausdrücklich. Sie zeigt, dass konsequentes Handeln der Stadt wirkt – und dass Rechtsverstöße gegen Mieterinnen und Mieter kein Kavaliersdelikt sind, sondern spürbare Folgen haben.
„Wohnraum ist keine Ware wie jede andere. Wer Regeln missachtet oder Profit über Recht und Würde stellt, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Die Strafe von 170.000 Euro ist ein klares Stoppschild.“
In einem Stadtteil wie Sendling, in dem Wohnraum knapp und teuer ist, erleben wir immer wieder, dass Vermieter versuchen, Gesetze zu umgehen, Mängel zu ignorieren oder Druck auf Mieterinnen und Mieter auszuüben. Viele Betroffene trauen sich aus Angst vor Kündigung oder Repressalien nicht, sich zu wehren. Umso wichtiger ist es, dass die Stadt hier deutlich hinschaut und durchgreift.
Diese Entscheidung stärkt den Rücken aller Mieterinnen und Mieter, die tagtäglich auf faire Bedingungen angewiesen sind. Sie macht auch klar: Wer gegen Mietrecht, Zweckentfremdungsregeln oder Auflagen verstößt, wird zur Verantwortung gezogen.
Kontakt:
Philip Fickel (SPD), Vorsitzender des Münchner Mieterbeirats: fickel@spd-sendling.de
Louisa Pehle, Fraktionssprecherin der SPD im Bezirksausschuss Sendling: pehle@spd-sendling.de