Keine Zerschlagung der Münchner S-Bahn

Die Münchner SPD wendet sich entschieden gegen den jüngsten Vorschlag der Grünen, die S-Bahn in verschiedenen Losen auszuschreiben und gleichzeitig vorzuschreiben, dass kein einzelner Anbieter den gesamten Auftrag einwerben kann. Die Sozialdemokraten wollen diesen Vorschlag nicht so stehen lassen. Einerseits betonen sie die negativen Folgen für Fahrgäste. Andererseits sehen sie Probleme für die Arbeitnehmer.

Vorsitzende Claudia Tausend: "Wir stellen uns klar gegen eine Zerschlagung der S-Bahn in München. Diese bringt eine Verschlechterung der Leistung für die Kundinnen und Kunden, weil das System einfach zu komplex ist, um es sauber und funktionsfähig aufzutrennen. Das Beispiel Großbritannien zeigt, dass eine Zerschlagung zu Chaos führt. Dazu kommen die Folgen für die Arbeitnehmer: schlechtere Löhne, prekäre Arbeitsverträge und problematische Arbeitsbedingungen. Die SPD glaubt nicht, dass eine Ausschreibung überhaupt zielführend ist. Eine leistungsfähigere und attraktivere S-Bahn gibt es nicht durch Privatisierung, sondern nur dadurch, dass der Bund und der Freistaat ihren Verpflichtungen nachkommen. München leidet an mangelnden Investitionen in die S-Bahn. Das unerträglich schleppende Verfahren zur Realisierung der zweiten Stammstrecke beweist das täglich."  Ein Artikel zur Forderung der Grünen isthier bei der Süddeutschen Zeitungerschienen

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