Münchner SPD irritiert über zweiten Bürgermeister

Am Mittwoch hat sich Josef Schmid als Vertreter des Oberbürgermeisters zur Frage der Unterbringung von Flüchtlingen in München geäußert. Die SPD ist besorgt, weil er hierbei mit falschen Zahlen hantiert. „Bei einem so sensiblen Thema sollte er zumindest die korrekten Zahlen einigermaßen parat haben“, so der Münchner Parteivize Roland Fischer: „So bleibt leider nur der Eindruck, er wolle in bekannter CSU-Manier bei der Münchner Bevölkerung Ängste schüren statt weiter für die Hilfsbereitschaft und Unterstützung zu werben.“ Im Interview mit dem Münchner Merkur spricht Schmid von täglich (!) bis zu 300 Flüchtlingen, die München pro Tag unterbringen müsse. Laut Sozialreferat müssen aber derzeit 248 wöchentlich (!) in München für die Dauer ihres Verfahrens in der Landeshauptstadt untergebracht werden. Doch nicht genug damit, dass der stellvertretende Leiter der Verwaltung die nötigen Aufgaben größer darstellt als sie sind, er redet auch die Fähigkeiten von München klein diese Aufgaben zu bewältigen und spricht mehrmals von einem „Hilfeschrei“ aus der Landeshauptstadt. Roland Fischer: „München schreit nicht um Hilfe, München hilft! Das vermeintliche „Platzproblem“ hat primär mit der hohen Attraktivität und dem wirtschaftlichen Erfolg der Stadt zu tun. Die Zahl der unterzubringenden Flüchtlinge und Asylbewerber ist im Vergleich dazu nicht das Problem.“ Würde sich der Freistaat und damit die CSU endlich tatsächlich um gleiche Lebensbedingungen in ganz Bayern kümmern, würde auch der Druck auf den Münchner Wohnungsmarkt nachlassen.

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