Starkes Wahlergebnis der SPD in Sendling: Sendlingerinnen und Sendlinger honorieren gute Arbeit und wichtige Pläne für die Zukunft – Ärger über das Auszählverfahren und damit den Verlust eines Sitzes

Mit 40,8 Prozent der Wählerstimmen (vorläufiges Ergebnis der Bezirksausschusswahl in Sendling) hat die Sendlinger SPD ein starkes Wahlergebnis im 6. Stadtbezirk Sendling erreicht. Mit nur einem geringen Stimmenverlust von 1,9 Prozentpunkten bleibt damit die SPD die mit Abstand stärkste Kraft im Viertel. Auch bei der Stadtratswahl konnte mit 33,1 Prozent vor Ort ein für München noch relativ gutes Ergebnis der SPD eingefahren werden und die Verluste gering gehalten werden. Bei der OB-Wahl schnitt Dieter Reiter in Sendling mit 45,7 Prozent mit am stärksten von ganz München ab.

„Wir freuen uns sehr, dass die Sendlingerin und der Sendlinger ihr Vertrauen der SPD vor Ort gegeben haben. Damit wurde unsere harte sowie richtige Arbeit der letzten Jahre honoriert und wir haben den Großteil der Bürgerinnen und Bürger mit unseren wichtigen Plänen für die Zukunft überzeugt,“ so der Vorsitzende der Sendlinger SPD und Bezirksausschussvorsitzende von Sendling, Markus Lutz. „Schade ist nur die geringe Wahlbeteiligung von nur 42,8 Prozent. Es ist traurig, dass viele Bürgerinnen und Bürger, trotz der großen Auswahl an Parteien und trotz der vielen Veränderungen die anstehen, nicht zur Wahl gehen. Nichtwählen ist keine Ausrede mehr!“ so Lutz weiter.

Der derzeitige Sendlinger Bezirksausschussvorsitzende und Spitzenkandidat der SPD Sendling Markus Lutz ist auch mit 7.678 Stimmen der ,Häufelkönig‘ von Sendling, dicht gefolgt vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Ernst Dill (6.573 Stimmen), sowie von Ilse Holzbauer, Wolfgang Treml und Louisa Pehle. Des Weiteren werden Verena Oleksyn, Jan Schumann sowie die Sendlinger Seniorendelegierte Claudia-Platter-Götting der neuen SPD-Fraktion mit insgesamt vier Frauen und vier Männern und einer idealen Altersstruktur angehören. Damit haben auch die Kandidatinnen und Kandidaten die Bürgerinnen und Bürger direkt überzeugt.

Ein Hinweis: fälschlicherweise wird Martina Hartmann von Bündnis 90/Die Grünen als ,Häufelkönigin‘ von Sendling (mit 11.988 Stimmen) bezeichnet. Sie hat aber nur bei der Listenwahl doppelt so viele Stimmen erhalten, weil die Grünen nur halb so viele Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt hatten wie die SPD oder die CSU. Deshalb haben sie und ihre Kolleginnen und Kollegen bei Weitem nicht mehr Stimmen erhalten als so mancher aus der SPD. Ein weiteres Phänomen des Wahlrechts ist ein großes Ärgernis und kostet der SPD-Fraktion in Sendling den neunten Sitz, den der Mieterbeirat Philip Fickel (mit 5.343 Stimmen) eigentlich hätte bekommen müssen. Durch die Umstellung des Auszählverfahrens von d‘Hondt (Divisorverfahren mit Abrunden) auf Hare/Niemeyer (Quotenverfahren mit Restausgleich nach größten Bruchteilen) in Bayern werden die kleineren Parteien stark bevorzugt. Somit hat es die FDP trotz ihrer hohen Stimmenverluste und ihres für Sendling marginalen Ergebnisses von nur 3,7 Prozent in den Sendlinger Bezirksausschuss geschafft, der Kandidat hatte sogar nur 1.553 Stimmen erreicht. Die SPD verliert also trotz des hohen Wählerzuspruchs von 40,8 Prozent einen Sitz an die FDP und somit eigentlich nicht an die Grünen. „Dies ist ein Treppenwitz der Geschichte: Schön und gut, dass nun die kleineren Parteien beim Auszählen bevorzugt werden, aber dass wir mit über 40 Prozent keinen neunten Sitz mehr bekommen ist eine starke Ungerechtigkeit. Damit muss die viele Arbeit, die die SPD-Fraktion hier vor Ort macht, auf noch weniger Schultern verteilt werden. Hier sollte sich der Gesetzgeber einen weiteren Ausgleich oder ein angepassteres Auszählverfahren einfallen lassen!“ so Markus Lutz.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Sendlinger Bezirksausschuss, Ernst Dill, freut sich auf seine neue, starke Fraktion sowie auf spannende Verhandlungen über die Zusammenarbeit im Bezirksausschuss in den kommenden Wochen: „Obwohl die SPD münchenweit leider stark verloren hat, konnten wir unser sehr gutes Ergebnis in Sendling beinahe halten. Wir bleiben somit eine rote Hochburg in München! Mit dem starken Wahlergebnis vor Ort werden wir nun versuchen, die Interessen der Sendlingerinnen und Sendlinger weiterhin lautstark und erfolgreich gegenüber dem Stadtrat und der Verwaltung zu vertreten. Dafür braucht es eine starke SPD im Bezirksausschuss!“ In der kommenden Woche wird die neue Fraktion der SPD Sendling sich konstituieren und über die ersten Eckpunkte sowie über entsprechende Arbeitsaufträge beraten. Des Weiteren wird man mit den anderen Fraktionen im Bezirksausschuss über eine erfolgreiche Zusammenarbeit für Sendling sprechen.

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